Archivdatenbank der BBF

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        • AHRB Hans und Rosemarie Ahrbeck
        • KÖNIG Helmut König

          Vollansicht Inventory

          Signatur: KÖNIG
          Name: Helmut König
          Laufzeit: 1909 - 2005
          Beschreibung: Helmut König (*20.11.1920 †17.05.2005) war ein national und international anerkannter Erziehungswissenschaftler und Bildungshistoriker der DDR. Bis heute sind seine zahlreichen quellenfundierten Arbeiten zur Geschichte der Nationalerziehung in Deutschland und zu Friedrich Fröbel, dessen „Mutter-, Spiel- und Koselieder er 1984 herausgab, angeregt durch den reichen Fundus des Berliner Nachlasses von Fröbel, wirksam. Eine seiner letzten publizierten Arbeiten war die Briefausgabe: Mein lieber Herr Fröbel! Briefe von Frauen und Jungfrauen an den Kinder- und Menschenfreund 1990.
          Seine Laufbahn begann 1939 mit dem Studium an der Hochschule für bildende Künste und der Berliner Universität, wobei seine Schwerpunkte auf Grafik, Geschichte, Germanistik und Geographie sowie Philosophie lagen. Nachdem König aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt war, half er bei den Vorbereitungen der Wiedereröffnung der Universität Jena. An dieser studierte er bis 1948 Geschichte, Germanistik, Pädagogik und Philosophie. Hiernach zog es ihn nach dem Staatsexamen, als Studienreferendar und Studienassessor in die freie Schulgemeinde Wickersdorf im Kreis Saalfeld. In dieser Zeit machte er seine Pädagogische Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen. Zwei Jahre später promovierte König an der Pädagogischen Fakultät der Universität Jena. Ab 1950, sah er sich in der Position des ersten Assistenten Robert Alts, der an der Pädagogischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin lehrte. 1954 habilitierte König, wonach er Mitglied des Verlagsausschusses des Verlages Volk und Wissen wurde. Zudem kam 1955 die Mitgliedschaft der Redaktion des Lehrbuches „Geschichte der Erziehung hinzu. Ein Jahr später wurde König zum Professor für Geschichte der Erziehung an der Humboldt-Universität Berlin berufen. Von 1957 bis 1959 war er zudem Prorektor für wissenschaftlichen Nachwuchs und Senator der Humboldt-Universität. Hiernach folgten weitere Mitgliedschaften, wie die im Kollegium des Ministeriums für Volksbildung und dem Wissenschaftlichen Rat. Bei letzterem wurde König 1959 zum Vorsitzenden gewählt. Ab 1960 betätigte er sich zusätzlich als Mitglied der Kommission für deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte der Akademie der Wissenschaften. Drei Jahre später trat er der Staatlichen Kommission für die Gestaltung des einheitlichen sozialistischen Bildungssystems ein. Überschneidend bekleidete König ab 1964 bis 1968 die Position des Direktors des Instituts für Systematische Pädagogik und Geschichte der Pädagogik der Pädagogischen Fakultät, welches ab 1966 Diesterweg-Institut hieß. Von 1965 bis 1968 war er Dekan der Pädagogischen Fakultät und Senator der Humboldt-Universität. Zudem war er ab 1966 Mitglied des Hoch- und Fachschulrates des Ministeriums für das Hoch- und Fachschulwesen. Ab dem Jahr 1967 betätigte er sich als Mitherausgeber der „Pädagogischen Bibliothek. Noch davor im Jahr 1966, erhielt er die Position des Direktors der Sektion Pädagogik „F.A.W. Diesterweg der Humboldt-Universität. Zudem wurde er ab 1970 Mitglied der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR und des Wissenschaftliches Rates für Geschichte der Erziehung. In diesem Zeitraum wirkte er bis 1980 als Mitglied des Präsidiums der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften. Ein Jahr später wurde er aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig emeritiert.

          Der Nachlass von Helmut König befindet sich seit 2005 im Archiv der BBF und enthält Lebensdokumente und Materialien aus der Tätigkeit als Hochschullehrer an der Humboldt-Universität zu Berlin. Weiterhin zählen hierzu auch Unterlagen aus der Tätigkeit an der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR. Die Erschließung erfolgte nach den Regeln für die Erschließung von Nachlässen und Autographen (RNA) in der Archivdatenbank.

          Weiterführende Archivalien
          Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR (APW), Archiv der BBF des DIPF
          Deutsches Pädagogisches Zentralinstitut (DPZI), Archiv der BBF des DIPF
          Fotosammlung (FOTO), Archiv der BBF des DIPF
          Nachlass Gerda Mundorf (MUND), Archiv der BBF des DIPF
          Nachlass Robert Alt (ALT), Archiv der BBF des DIPF
          König, Helmut Widmung, Sächsische Landesbibliothek-Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
          Umfang: 5,00 lfm
          Rechtsstatus: Eigentum
        • BACH Fritz Bachmann
        • BART Charlotte und Eveline Bartlitz
        • BENNER Dietrich Benner
        • BLO Elisabeth Blochmann
        • BÖTT Heinrich Böttcher
        • BORR Rolf Borrmann
        • BUCH Ulrike Buchwald
        • CAMPE Joachim Heinrich Campe
        • DEIT II Heinrich Deiters
        • EICH Gustav Eichler
        • EISER Walter Eisermann
        • ETT Anton Ettmayr
        • EVERS Carl-Heinz Evers
        • FISCHER Wolfgang Fischer
        • FRIEDRICH Bodo Friedrich
        • GAUDIG Hugo Gaudig
        • GÖTZE Carl Götze
        • GROTE Alfred von Grote
        • GÜNTH Karl-Heinz Günther
        • HAUS Gottfried Hausmann
        • HELBIG Dorothea Helbig
        • HERRM Ulrich Herrmann
        • HENGST Elfriede Hengstenberg
        • HOFMA Franz Hofmann
        • HOHEN Gerd Hohendorf
        • KLAFKI Wolfgang Klafki
        • KLED Ulrich-Johannes Kledzik
        • KLING Lothar Klingberg
        • KNAB Doris Knab
        • KUJ Eleonore Kujawa
        • LEON Sammlung Leont'ev
        • LOCHNER Rudolf Lochner
        • LOMP Joachim Lompscher
        • MARSCH Catharina Marsch
        • NAST Bernhard Nast
        • NATORP Bernhard Christoph Ludwig Natorp
        • NEUNER Gerhart Neuner
        • OT Berthold Otto und Berthold-Otto-Schule
        • PALLAT Ludwig Pallat
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        • REICH Adolf-Reichwein-Archiv
        • REICHRO Rosemarie Reichwein
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        • ROTH II Heinrich Roth II
        • SCHEU Hans Scheuerl
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    • D. Institutsarchiv des DIPF